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"Die Sonne ist unser Partner"

„Die Sonne ist unser Partner“

 

Strahlend blauer Himmel, wolkenlos – das richtige Wetter, um sich mit der Sonne zu beschäftigen. „Ebner Solartechnik“ in Eppan hat die Sonne für sich entdeckt und das schon im Jahr 1982, also vor 25 Jahren. Damals gründete Josef Eduard Ebner die Firma und entwickelte einen thermischen Sonnenkollektor, nach dessen Prinzip auch die Sonnenkollektoren der Gegenwart aus dem Hause Ebner noch funktionieren.

 

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Partnerschaftliche  Beziehung:Sonne und Ebner Solar.

Diana begrüßt den Besucher von Ebner Solartechnik müde, aber herzlich. „Sie hört nichts mehr, und ist eher faul“, sagt Firmenleiterin Stefanie Ebner über den 14 Jahre alten Schäfer-Bernhardiner-Mischling, der sich eher behäbig durch die hellen Büroräume von „Ebner Solartechnik“ bewegt. Außer der Hündin ist bei Ebner Solartechnik alles sehr betriebsam. Das Telefon klingelt ständig, die Leute hier haben zu tun. An einer Wand im Flur hängen Fotografien von Sonnenkollektoren, die Stefanie Ebner und ihr Bruder Markus mit ihrer 20köpfigen Mannschaft in ganz Südtirol an Dächern oder Fassaden angebracht hat. Diana soll sich draußen im Hof ein bisschen die Beine vertreten und nur widerwillig lässt sie sich von Stefanie Ebner vor die Tür schieben.

 

CO2-Ausstoß reduzieren
An der gläsernen Bürotür der Firmenleitung von Ebner Solartechnik hängt ein Zettel mit der Aufschrift: „Mit unserem Betriebsgebäude sparen wir jährlich 40.000 kg an CO2-Ausstoß“. Auf dem Balkon im zweiten Stock des Bürogebäudes sieht man dann wie die Firma Ebner den CO2-Ausstoß reduziert: auf eine 150 Quadratmeter große Kollektorfläche auf dem Dach des Firmengebäudes scheint die Sonne. Mit der Sonnenenergie werden zwei große Wasserkessel im Magazin – im Keller des Gebäudes - beheizt. Das warme Wasser versorgt im Winter die Heizung und sorgt für die erforderliche Wärme; im Sommer wird genau das gleiche Wasser verwendet, um die Räume zu kühlen; das geschieht mit Hilfe einer Absorptionskältemaschine, mit Hilfe von Lithiumbromid. Zu deutsch: das warme Wasser wird in zwei Metallzylinder geleitet, in denen eine umweltfreundliche Substanz warmes Wasser so umwandelt, dass es zum Kühlen genutzt werden kann. Die Raumtemperatur kann mit diesem System auch im absoluten Hochsommer bei 22 Grad gehalten werden.

„Das Gute daran ist“, sagt Stefanie Ebner, „dass wir dieses System in jeden Heizkreislauf einbauen können. Es ist also nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei Häuserrenovierungen möglich auf die Kraft der Sonne zu setzen.“ 150 Quadratmeter Kollektoren beheizen und kühlen 1800 Quadratmeter Gebäude. Das ist eine Technologie, die man bei Ebner Solartechnik bewundern kann: Sonnenkollektoren, die für die Heizung und Kühlung von Räumen und für die Warmwasser-Produktion genutzt werden.

In dem Balkon im zweiten Stock steckt aber noch mehr Sonnenenergie – und zwar im Balkongeländer. Das Balkongeländer nämlich ist eine Photovoltaikanlage, die Sonnenenergie in elektrischen Strom umwandelt. Der Balkon erstreckt sich über die Ost-, Süd- und ein kleines Stückchen über die Westseite des Hauses und produziert Strom. „Das sieht nicht nur schön aus, es funktioniert auch“, erzählt Stefanie Ebner.


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