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Bayern besucht Südtirol

Die Holzverarbeitung ist im alpenländischen Raum von kultureller Bedeutung und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Holz ist ein immer stärker gefragter Baustoff. Das hat die Provinzregierung in Südtirol frühzeitig erkannt und mit der Einführung von Energiestandards für Gebäude eine Vorreiterrolle in Italien eingenommen. Belohnt wird dort energieeffizientes Bauen durch Förderungen.

Auf einer zweitägigen Reise, Ende Januar 2010, nach Bozen machten sich 6 bayerische Betriebe ein Bild über den Markt in Italien und loteten Geschäftschancen aus. An der Reise nahmen u.a. Bauschreinereien, Zimmerei- und holzverarbeitende Betriebe teil.
Zum Auftakt der Reise gab Clustermanager Paolo Bertoni einen Überblick über den Markt in Südtirol. Anschließend besuchte die bayerische Unternehmerdelegation die „Klimahouse in Bozen - die Leitmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in Italien. Die Klimahouse hat sich umweltfreundliches und energieeffizientes Bauen auf die Fahnen geschrieben und damit in den letzten 5 Jahren eine rasante Entwicklung vollzogen. In diesem Jahr präsentierten sich rund 400 Aussteller auf der Messe, darunter bereits zum 5. Mal auch ein Gemeinschaftsstand des bayerischen Handwerks mit 14 Unternehmen.

Der zweite Besuchstag stand im Zeichen einer Besichtigungstour von Klimahäusern in Südtirol, die eigens für die bayerische Delegation organisiert wurde. Der intensive fachliche Austausch mit den planenden Architekten zeigte, dass dabei besonders der „Naturalia-Bau" in Meran (KlimaHaus Gold+: Gewinner KlimaHaus-Award 2009) und der Gewerbebau in Barbian von Erlacher Innenausbau (KlimaHaus Gold : Gewinner KlimaHaus-Award 2009) großes Interesse fanden.

Die Teilnehmer an der Reise konnten sich davon überzeugen, dass in diesem Umfeld vielversprechende Innovationen in Herstellung, Marketing und Design von Produkten angeboten werden und davon vielfältige Impulse ausgehen, die insbesondere Unternehmen in der Holzverarbeitung neue Marktchancen eröffnen.

Die Reise wurde von Bayern International zusammen mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern und Bayern Handwerk International organisiert. Partner in Südtirol war das Cluster Holz & Technik in Bozen, ein Bereich im TIS Innovation Park.

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