KVP- in kleinen Schritten zum großen Erfolg
Die Veränderung des Guten: das ist der Ansatzpunkt des japanischen Kaizen, bzw. von KVP, des kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Am 16. Mai 2008 hat Dieter Budinsky von der Acon Mangement Consulting, den rund 25 Interessierten diese Methode theoretisch näher gebracht und anschließend hat Herr Helmut Mitsch, Böhm- Mitsch GmbH und stellvertretender Landesinnungsmeister der niederösterreichischen Tischler, über seine praktischen Erfahrungen mit KVP referiert.
Südtirols Tischlereibetriebe sind relativ klein, fertigen vergleichbare Produkte und konzentrieren sich auf lokale Märkte. KVP – kontinuierlicher Verbesserungsprozess ist eine Methode der kleinen Schritte, die kleinen und mittleren Unternehmen hilft, interne Abläufe zu optimieren und Zeit zu sparen. Dabei werden Arbeitsprozesse vereinfacht, verkürzt und von Verschwendung befreit. Diese weltweit anerkannte Unternehmensphilosophie, die Chef und Mitarbeiter gleichermaßen mit einbezieht, fördert und fordert, wird bereits seit einigen Jahren erfolgreich angewandt. Dabei ist wird nicht nur die Produktion unter die Lupe genommen, sondern all jene Bereiche des Betriebs in den Prozesse ablaufen.
Die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitprozesse baut auf eigenverantwortliche Mitarbeiter auf, die oft selbst am Besten wissen woran mangelnder Erfolg hapert. Die schnelle Umsetzung der Vorschläge, lässt sich zudem relativ bald an der größeren Kundenzufriedenheit messen. „Bestand, Wege und Transport kosten Geld! Die Kostenreduzierung ist daher in jedem Betrieb ein Thema: KVP ist eine Methode um dies zu erreichen. KVP ist aber ein langfristiger Prozess, schließlich müssen aus den Schnittstellen in einem Betrieb Nahtstellen werden“, so Helmut Mitsch. Trotzdem lohnt sich seiner Meinung nach der hohe Aufwand Mitarbeiter und Chef methodisch zu schulen: als Beispiel führte er an, dass sich die Durchlaufzeit eines Auftrags in seinem Unternehmen dank KVP auf 10 Tage reduziert hat.
Die über 700 Südtiroler Tischlereibetriebe können gegenüber in- und ausländischen Bewerbern nur durch Qualität, Schnelligkeit und Individualität punkten. Handwerkliches Geschick hat jedoch seinen Preis; um konkurrenzfähig zu bleiben müssen Südtirols Tischler Zeit und Geld einsparen. „Tischler aus Österreich und Deutschland haben hervorragende Resultate durch die Umsetzung von KVP in ihrem Betrieb erreicht. Wir wollen, dass auch unsere Mitgliedsbetriebe, diese innovative Methode kennenlernen“ so Egon Weithaler, Clustermanager vom TIS Cluster Holz & Technik. Durch KVP können Führungskräfte entlastet werden, laufende Kosten rapide gesenkt und Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Auf sich ständig ändernde Rahmenbedingungen kann rasch reagiert werden und der Mitteleeinsatz wie Mensch, Material, Maschine und Methode, optimal geplant werden.
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KVP Grundlagen Präsentation - Acon
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