Niederösterreichs Landeshauptmann bei Wirtschaftstreff
„Neues Bauen mit Holz“ stand im Mittelpunkt eines Wirtschaftstreffs zwischen Niederösterreichischen und Südtiroler Wirtschaftstreibenden sowie Forschungseinrichtungen, das am vergangenen Freitag in Steinmannwald über die Bühne ging: Initiator und prominentester Gast des Treffens war Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Organisiert wurde die Fachveranstaltung vom ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich und dem Cluster Holz & Technik des TIS innovation park.
Von links nach rechts: Alois Geißlhofer, Christian Binder, Erwin Pröll, Alfred Teischinger, Paolo Bertoni , Martin Teibinger und Robert Stingl.
Der Besuch von Landeshauptmann Erwin Pröll beim Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder gab den Anstoß für ein grenzüberschreitendes Wirtschaftstreffen zum Thema „Neues Bauen mit Holz“. Initiator der Veranstaltung war Landeshauptmann Erwin Pröll: „Niederösterreich wie auch Südtirol nehmen auf dem Gebiet der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe eine Vorreiterrolle in Europa ein. Gemeinsam mit lokalen Forschungseinrichtungen beschreiten zahlreiche Südtiroler und Niederösterreichische Unternehmen innovative Wege, um die stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zu fördern. Mit Treffen wie diesem wollen wir die Vernetzung zwischen den Regionen und den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen weiter forcieren.“
Rund 40 interessierte Wirtschaftsvertreter aus Niederösterreich und Südtirol folgten der Einladung in die Räumlichkeiten der Umdasch Shop-Concept S.r.l. in Steinmannwald und informierten sich bei einem hochkarätig besetzten Vortragsprogramm über neueste Forschungsergebnisse, künftige Entwicklungen und aktuelle sowie künftig geplante Projekte.
Die Organisatoren waren mit dem großen Interesse von Seiten der Betriebe mehr als zufrieden. Alois Geißlhofer, Manager des ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich: “Das Interesse der Unternehmen gibt uns recht, dass die stoffliche Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen eine immer größere Bedeutung einnimmt. Die positiven Auswirkungen, die aus der Nutzung von heimischen Agrarrohstoffen und Holz erzielt werden, reichen von Ressourceneffizienz, Klimaschutz bis hin zur Versorgungssicherheit. Als Cluster ist es uns besonders wichtig, den Partnerbetrieben immer die aktuellsten Informationen zur Verfügung zu stellen und den Kontakt zu renommierten Forschungs-Entwicklungseinrichtungen zu erleichtern.“ Paolo Bertoni, Clustermanager des Clusters Holz & Technik des TIS innovation park, stellt vor allem den Kontakt zu anderen Regionen in den Mittelpunkt: „Die Vernetzung und Kooperation regionaler Betriebe ist ein wesentlicher Baustein zum Erfolg. In unserer globalisierten Welt wird es immer wichtiger, auch über nationale und regionale Grenzen hinweg gute Kontakte zu knüpfen. Veranstaltungen wie diese ermöglichen nicht nur den Erfahrungsaustausch, sondern auch den Wissenstransfer in einer Form, die allen beteiligten Betrieben nur Vorteile bringt.“
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