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Elektromobilität im alpinen Raum

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Elektro-Autos, Elektro-Busse, Elektro-Fahrräder für touristische Gebiete und Elektro-Applikationen für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge: in zwei Arbeitsgruppen des TIS innovation park entwickeln 25 Unternehmen Konzepte und Produkte im Bereich Elektro-Mobilität. Koordiniert wird die Arbeit der beiden Arbeitsgruppen vom Cluster sports & winterTECH des TIS innovation park.

Elektromobilität im alpinen Raum

Andreas Winkler

Touristische Gebiete in Südtirol könnten in Zukunft zur „verbrennungsmotorfreien“ Zone werden, jedenfalls, wenn es nach den Vorstellungen der Unternehmen geht, die sich im TIS Cluster sport & winterTECH zur Arbeitsgruppe „Elektromobilität im alpinen Raum“ zusammengeschlossen haben. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, Konzepte für touristische Modellregionen zu entwickeln, die sich durch eine Verkehrsinfrastruktur auszeichnen, die verstärkt auf Elektromobilität setzt. „Die Gäste werden mit einer Elektro-Seilbahn in ihr Feriengebiet gebracht, steigen dort in den Elektro-Bus um und werden in ihr Hotel gebracht, wo ihnen eine Elektro-Auto oder ein Elektro-Fahrrad zur Verfügung gestellt wird“, erläutert Andreas Winkler, Area Manager des Bereichs Alpine Technologien des TIS innovation park „Natürlich braucht es für solche Vorhaben zunächst ein Konzept, das dann umgesetzt wird“, so Winkler weiter. Genau diese Konzepte erarbeitet die Arbeitsgruppe des TIS. Größtes Problem ist - neben den zu tätigenden finanziellen Investitionen - die Infrastruktur. Damit solche E-Mobility-Kreisläufe funktionieren, braucht man neben E-Fahrzeugen auch E-Tankstellen mit den entsprechenden Speichersystemen. Die Arbeitsgruppe im TIS erarbeitet nun also Modellkonzepte für E-Mobility in touristischen Regionen Südtirols – in enger Abstimmung mit dem Mobilitätsassessorat des Landes Südtirol. Nach der Konzeptphase soll dann eine rasche Umsetzung ermöglicht werden.

Die zweite E-Mobility-Arbeitsgruppe im TIS beschäftigt sich mit der Entwicklung von Nischenprodukte für die Land- und Bergwirtschaft. Mini-Raupenfahrzeuge mit Elektroantrieb sind hier ebenso Thema wie Hebebühnen für den Obstbau. „Hier geht es um Produktoptimierung und Produktneuentwicklungen“, erläutert Winkler. „In erster Linie tauschen die Unternehmen dieser Arbeitsgruppe ihr Know-how aus und entwickeln dann in einem zweiten Schritt gemeinsam neue Lösungen und Produkte“, so Winkler.

Die Gründung der beiden Elektromobilitätsarbeitsgruppen im TIS ist die Folge einer eingehenden Beschäftigung mit diesem Thema. Bereits im Juni dieses Jahres wurde ein Seminar mit 180 Teilnehmern durchgeführt, das die Chancen und Problemstellungen von Elektro-Mobilität sehr generell aufzeigte. Danach lud das TIS interessierte Unternehmen im September zu einem Workshop ein, bei dem die beiden Themen Tourismus und Landwirtschaft als mögliche Einsatzbereiche für Elektro-Mobility-Lösungen herausanalysiert wurden. In der Folge dieses Workshops manifestierten sich dann die beiden Arbeitsgruppen.

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