Südtiroler Pistensicherheit für China
Der ehemalige Skirennfahrer Erwin Stricker ist vom Internationalen Skiverband (FIS) zum „Sonderberater“ für die Pistensicherheit für Ski und Snowboard für die Winter-Universiade 2009 in China berufen worden. Die Universiade ist eine der größten Sportveranstaltungen der Welt.
Stricker ist seit einem Jahr Koordinator für die Geschäftsbeziehungen zu China des Clusters sports & winterTECH des TIS innovation park. Mit der Berufung Strickers zum Sonder-Berater tragen die Bemühungen des TIS Clusters, Südtiroler Sicherheitsstandards weltweit zu vermarkten, erste Früchte.
Gemeinsam mit dem Südtiroler Bergrettungsdienst (BRD) und mit finanzieller Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen organisierte Stricker mittlerweile ein Sicherheitstraining im chinesischen Skigebiet Yabuli, bei dem 19 chinesische Teilnehmer einen Eignungstest für Rettungs- und Sicherheitsmaßnahmen auf Skipisten absolviert haben.
„In Südtirol haben wir Technologien, Know-how und das nötige Fachpersonal, mit denen wir Pistensicherheit auf hohem Niveau garantieren können“, erklärt Erwin Stricker. „In China fehlen diese Voraussetzungen und es ist eine große Ehre für unser kleines Südtirol, dass wir im großen China mit Genehmigung des internationalen Skiverbandes für Sicherheit auf Ski- und Snowboardpisten sorgen dürfen“, so Stricker.
Während der Messe Alpitec ProWinter, dievom 9. bis 11. April auf dem Messegelände in Bozen stattfindet, wird eine chinesische Delegation mit Mitgliedsunternehmen des Clusters sports & winterTECH zusammentreffen. Die Unternehmen werden der chinesischen Delegation Materialien und Sicherheitstechnologien der neusten Generation präsentieren und erläutern. Das Treffen ist ein wichtiger Schritt des Clusters sports & winterTECH, Skigebiete in der ganzen Welt – von der Machbarkeitsstudie bis zur Planung und Konzipierung zu übernehmen und dann mit Südtiroler Know-how und mit Hilfe Südtiroler Firmen zu bauen und schlüsselfertig zu übergeben.
Der Cluster sports & winter TECH wird durch die Initiative ASM des Assessorats für Innovation, Forschung, Entwicklung und Genossenschaften der Autonomen Provinz Bozen gefördert. Diese wird von der EU-Generaldirektion für Regionalpolitik, der Republik Italien und der Autonomen Provinz Bozen finanziert wird.

