Technologietransfer von Bayern nach Südtirol
Zwei Unternehmensbesichtigungen und die Vorstellung des Skinetzwerkes SINN bei der Münchner SportKreativWerkstatt waren die Highlights der Technologiereise nach Bayern, die Ende August stattfand. Organisiert wurde die Reise vom TIS Cluster sports- & winterTECH.
Die sieben Mitgliedsunternehmen des Clusters sports- & winterTECH, die mit nach Bayern fuhren, konnten durch die Besichtigungen der Unternehmen „Marker“ und „Amplid“ hautnah miterleben, wie Produktentwicklung und Innovationsprozesse in den Unternehmen von Statten gehen. „Marker“ ist führend im Bereich Skibindungen, die Südtiroler Unternehmen konnten hier unter anderem der Herstellung neuer Skibindungs-Prototypen beiwohnen. „Amplid“ ist im Bereich Ski- und Snowboardentwicklung tätig. Das Unternehmen ist ein sehr gutes Beispiel eines Kleinstunternehmens, das – trotz hart umkämpften Marktes – sehr erfolgreich ist. Das Erfolgsrezept: gute Positionierung am Markt, Flexibilität, ein gutes Netzwerk an Partnern und Planern, Nutzung der neuen Medien und Einbindung der Kunden in die Entwicklung neuer Produkte.
Die zweite Etappe der Technologiereise brachte die Teilnehmer zur Münchner SportKreativWerkstatt, einem Unternehmen, das sich hauptsächlich um Innovationen im Wintersportbereich kümmert. Hier wurde das Netzwerk SINN (Ski-Innovations-Netzwerk) präsentiert, dessen Ziel es ist, zusammen mit seinen Partnerunternehmen, Material- und Technologieinnovationen, insbesondere zur Erhöhung der Sicherheit im alpinen Skisport, zu realisieren.
„Ich finde es sehr toll, dass der Cluster diese Technologiereisen organisiert, denn wir als kleines Unternehmen hätten so nie die Möglichkeit, hinter die Kulissen von großen Unternehmen wie Marker zu blicken“, sagt Patrick Pedevilla, Geschäftsführer der Firma Norton Sport, der ergänzt: „Die Reise war sehr praxisnah und wir konnten live miterleben, wie Innovationsprozesse in diesen Unternehmen angegangen und wie Probleme gelöst werden.“

