Klimaenergy 2010: Sieben enertouren in zwei Tagen
700 Kilowatt Leistung und eine Fläche von 7000 Quadratmetern – dank dieser beeindruckenden Zahlen katapultierte sich die Freiflächen-Fotovoltaikanlage am Bozner Flughafen in das Tourenprogramm der enertour des TIS innovation park. Im Rahmen der Klimaenergy 2010 kann am 24. September die innovative Anlage besichtigt werden.
Insgesamt stehen in den drei Tagen der Klimaenergy vom 23. bis 25. September sieben enertouren auf der Agenda. Die Freiflächen-Fotovoltaikanlage am Bozner Flughafen wurde ins enertour-Programm aufgenommen, weil es sich hierbei um eine Versuchsanlage mit 24 verschiedenen Modul-Technologien handelt. Von Modulen aus den USA und Europa bis zu Modulen aus China: hier werden verschiedene Technologien durch das Institut für Erneuerbare Energie der EURAC getestet und monitoriert. Außerdem verfügt die Fotovoltaikanlage über unterschiedliche Nachführsysteme, die die Solarpanelen immer optimal zur Sonne ausrichten. Die Anlage wurde übrigens durch die ABD Airport AG – den Flughafenbetreiber in Bozen – in Auftrag gegeben und vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung 2007 – 2013 (EFRE) kofinanziert.
Ein enertour-Spezial führt die Besucher der Klimaenergy am 24. September zum Gewinner der Championsleague 2010 im Bereich erneuerbare Energie: zur Gemeinde Prad am Stilfserjoch. Prad wurde als beste Gemeinde Europas bei der Nutzung erneuerbarer Energieträger ausgezeichnet. Das Energiesystem besteht aus vier kleinen Wasserkraftwerken, einer Biogasanlage, zwei Windkraftwerken, zwei Biomassezentralen und mehreren Fotovoltaikanlagen.
Weitere Besichtigungsobjekte der enertour im Rahmen der Klimaenergy sind unter anderem das Wasserkraftwerk in Eppan und das Biomasse-Nahwärmenetz in Kaltern.
Weitere Informationen zu den enertouren der Klimaenergy erteilt Sepp Walder vom Bereich Energie & Umwelt des TIS innovation park unter Tel. 0471 068049 oder per Mail: sepp.walder@tis.bz.it. Das vollständige Rahmenprogramm der Klimaenergy 2010 finden sie unter www.klima-energy.it.
Die enertour wird unterstützt und gefördert von der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

