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Tag der Erneuerbaren Energie: enertour kommt an

Sehr positiv fällt die Bilanz des Zentrums Regenerative Energie (RENERTEC) des TIS innovation park zum Tag der Erneuerbaren Energie am vergangenen Samstag aus. An einer Extra-enertour, die anlässlich dieses Tages veranstaltet wurde, nahmen fast doppelt so viele Personen teil, wie ursprünglich erwartet.

55 Ingenieure, Unternehmer und „Normal-Bürger“ besichtigten im Rahmen der Extra-enertour das Energiesystem der neuen Handelskammer in Bozen, die Fotovoltaikanlage der Messe Bozen, das Wasserkraftwerk in Kardaun und das Fernheizwerk in Felthurns. Ursprünglich hatte man mit etwa 30 Teilnehmern gerechnet. Besonders erfreut ist man beim Zentrum Regenartive Energie des TIS über die Tatsache, dass nicht nur Südtiroler an der Extra-enertour teilnahmen, sondern auch Personen aus dem Trentino, Venetien und der Lombardei.


„Auf besonderes Interesse stieß das Wasserkraftwerk in Kardaun, weil es seit dem Jahr 1929 in Betrieb ist und damit eine historische Anlage im Bereich der erneuerbaren Energie darstellt“, erläutert Stefano Dal Savio, Leiter des Zentrums Regenerative Energie des TIS.

Während der enertour am Samstag ist es allerdings auch gelungen die Besonderheiten der anderen umweltfreundlichen Anlagen aufzuzeigen. Das Energiesystem der Handelskammer in Bozen etwa, nutzt Erdwärme zum Heizen und Kühlen der Räume und ist damit eines der innovativsten Energiesysteme in Südtirol; das Biomasse-Fernheizwerk in Feldthurns ist ein Vorzeigeexemplar für die gelungene Kombination von Ästhetik und Funktionalität. „Hier ist es gelungen eine Biomasseanlage schön in die Landschaft zu integrieren und gleichzeitig das Maximum an Versorgungssicherheit für ein Bergdorf zu garantieren“, erklärt Dal Savio.


Die Fotovoltaik-Anlage der Messe Bozen ist beinahe schon ein fester Bestandteil der enertour. Mit der Messe Bozen verbindet die enertour mittlerweile eine feste Partnerschaft. Die enertour ist seit Jahren Programmpunkt der KlimaHaus-Messe, und wird nun zusätzlich ein Programmpunkt der KLIMAENERGY im Oktober 2008.

Im Monat April nahmen insgesamt 130 „enertouristen“ an drei enertouren teil und besuchten Südtiroler Vorzeigeanlagen im Bereich der erneuerbaren Energie. „Das heißt, dass wir mit der enertour Südtiroler Know-how in andere Regionen gewinnbringend transferieren können und damit erfolgreiches Standortmarketing für Südtirol als Umweltland betreiben“, so Stefano Dal Savio.


Partner der enertour am Tag der Erneuerbaren Energie waren die italienische Sektion der International Solar Energy Society (ISES), die Europäische Akademie und das Öko-Institut in Bozen sowie der Südtiroler Vereinigung der Handwerker und Kleinunternehmen (SVH). Finanziell gefördert wird die enertour von der Stiftung Südtiroler Sparkasse.

 

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