Sie sind hier: Startseite Bereiche Gründerzentrum News Geovie stoppt Italiens größten Erdrutsch
Navigation
 

Geovie stoppt Italiens größten Erdrutsch

— abgelegt unter:

Dank Geovie, einem TIS Gründerunternehmen, konnte der Zivilschutz die Straße, die die Regionen Kampanien und Apulien miteinander verbindet, wieder für den Verkehr öffnen und auch Züge können nun die Strecke Benevento-Foggia wieder passieren. Straße und Bahnstrecke waren nämlich auf Grund eines Erdrutsches in Montaguto, Provinz Avellino, seit Beginn des Jahres 2010 geschlossen. Das Bozner Unternehmen Geovie ist Spezialist im Bereich des Verlegens von unterirdischen Leitungen, ohne dafür den Boden aufgraben zu müssen. Durch die kontrollierte Horizontalbohrtechnik konnte Geovie verhindern, dass sich der Erdrutsch weiter ausbreitet: das Wasser, das sich im Flussbett unter dem Erdrutsch befand, konnte nämlich dräniert werden.

Geovie stoppt Italiens größten Erdrutsch

Der Erdrutsch von Montaguto

Das Erdrutschgebiet konnte mit traditionellen Grabungsfahrzeugen wie etwa Baggern nicht befahren werden. Die Lösung bestand in der innovativen, nicht invasiven, geschlossenen Grabungstechnik von Geovie. „Unsere Maschinen konnten die Arbeit absolut sicher verrichten: zuerst wurden die Bohrlöcher auf den Seiten des Erdrutsches angebracht, danach konnten wir die Dränage durchführen“, erklärt der Ingenieur Paride Paternoster, Geschäftsführer von Geovie, und ergänzt: „Dies ist das erste Mal, dass in Italien ein Erdrutsch durch kontrollierte Horizontalbohrung dräniert wurde. Neun Löcher wurden gebohrt, die durchschnittlich 150 m lang waren und in einer Tiefe von bis zu 32 m tief unter dem Flussbett verliefen.“ Am anderen Ende des Erdrutsches angekommen, wurden an der Bohrstange eine Reibahle angebracht, um das Loch zu vergrößern, sowie eine dränierende Rohrleitung, die rückwärts wieder zur Bohrmaschine geleitet wurde. Das Wasser, das über das Rohr ausfloss, wurde in den Fluss Cervaro geleitet: dadurch konnte verhindert werden, dass sich der Erdrutsch weiter ausbreitet.

Der Erdrutsch von Montaguto hatte bereits im April 2006 Straße und Bahnlinie blockiert. Heftige Regenfälle zu Beginn des Jahres 2010 haben die Erdmassen wieder in Bewegung gesetzt: 12 Millionen Quadratmeter Erde haben die Bahnstrecke Benevento-Foggia und die Staatsstraße 90 in Apulien erneut unpassierbar gemacht.

Artikelaktionen
Highlight
Highlight.jpg
TIS Gründerunternehmen EIB experts kümmert sich um intelligentes Gebäude- management.
My office


120111-logo-provinzbz

070704StiftungSparkasse