TIS Gründerunternehmen entwickelt mobiles Feinstaub-Messgerät
Ein mobiles Gerät für Feinstaubmessungen wurde vom TIS Gründerunternehmen CISMA entwickelt. Das Gerät wird in den nächsten Monaten in Produktion gehen und im nächsten Winter für mobile Feinstaubmessungen einsatzbereit sein – und sicher ist: der nächste Winter kommt bestimmt.
Mobile Air Sampling System (MASS) nennt sich das neu entwickelte Gerät, das für Feinstaubmessungen in Städten oder auch in ländlichen Gebieten auf jedes Fahrzeug montiert werden kann. Ähnlich wie ein Staubsauger nimmt das Gerät die Luft über einen Schlauch auf. Die bei der Messung zurückgelegte Wegstrecke sowie die Feinstaubwerte werden mit Hilfe eines Satelliten gestützten Sytems (GPS) registriert. Nach der Messung können dann die so gesammelten Daten analysiert und ausgewertet werden.
Das mobile Feinstaub-Messgerät ist eine Ergänzung zu den fest installierten Messstationen, die vom Gesetz vorgeschrieben sind. Im Unterschied zu diesen festen Messstationen hat das MASS jedoch den Vorteil, dass Feinstaubwerte nicht nur punktuell gemessen werden können. Vielmehr können mit den mobilen Messungen die Feinstaubbelastungen von ganzen Gebieten erfasst werden. Mit den mobilen Messungen kann zusätzlich die Effizienz von speziell präparierten Straßenbelegen getestet werden, die Feinstäube binden sollen.
Erfolgreich getestet wurde das mobile Feinstaub-Messgerät in Bozen, Trient, Meran und Rovereto sowie auf der Seiser Alm. Vor zwei Wochen hat das Gründerunternehmen CISMA für das mobile Messgerät ein Patent erhalten. Die Patentabwicklung sowie die Betreuung und Beratung von CISMA in den letzten zwei Jahre wurde vom TIS innovation park geleistet.

