Erfolgsgeschichte aus dem Genießerland
Ahrntal Natur referiert am Tag der oberösterreichischen Lebensmittel. 28 Bauern und Kleinhandwerker vertreiben 158 Produkte über die „Ahrntal Natur GmbH“. Jetzt wurde Ahrntal Natur zum Tag der oberösterreichischen Lebensmittel im Mai eingeladen und referiert dort zum Thema „Ahrntal Natur GmbH – eine Erfolgsgeschichte aus dem Genießerland Südtirol“. Ahrntal Natur ist ein Mitgliedsunternehmen des Clusters Alimentaris des TIS innovation park.
Honig, Bio-Wein, Fruchtaufstrich, Kräutertee und Kaminwurzen sind nur einige Lebensmittelprodukte aus dem Sortiment der Ahrntal Natur GmbH. Auf fünf erfolgreiche Jahre kann das Unternehmen mittlerweile zurückblicken. Dem Unternehmen ist es nicht nur gelungen, ein Vertriebssystem für Lebensmittel aufzubauen, das frische Südtiroler Produkte direkt vom Bauern in den Südtiroler Einzelhandel bringt, sondern Ahrntal Natur liefert mittlerweile auch nach Venezien, in die Marke und Ligurien. Solche Erfolge und der Anspruch nur authentische Südtiroler Produkte zu vermarkten, brachte Ahrntal Natur den Merkurpreis 2008 des Verbandes der Kaufleute und Dienstleister ein, dem nun die Einladung nach Linz zum oberösterreichischen „Tag der Lebensmittel“ im Mai 2009 folgte.
„Oberösterreich ist aufgrund seiner Stärke im Lebensmittelsektor sowie der großen Cluster-Tradition ein tolles Vorbild für uns. Daher freut es uns ganz besonders, am „Tag der Lebensmittel“ mit über 250 Teilnehmern gerade ein Südtiroler Unternehmen vorstellen zu dürfen“, sagt Bettina Schmid, Managerin des Clusters Alimentaris des TIS innovation park. Schmid unterstützt Kooperationen zwischen Mitgliedsunternehmen des Lebensmittelclusters und berät diese in verschiedensten Unternehmensbereichen.
„Als wir uns 2003 entschlossen haben mit Ahrntal Natur zu starten, haben wir gesagt, wenn wir von dem, was wir verdienen, einmal im Jahr mit unseren Familien gemeinsam ausgehen können zum Essen, sind wir zufrieden“, erzählt Martin Pircher schmunzelnd. 2004 waren dann die vier Ahrntal-Natur-Gesellschafter samt Familien zum ersten Mal essen und zwar in einem bescheidenen Gasthaus.
Möglich ist ein solches „entspanntes Unternehmertum“, weil die vier Gesellschafter von Ahrntal Natur als Bauer, Hotelier, Koch oder Kaufmann ihr Geld verdienen und auf die Gewinne aus dem Vertrieb nicht angewiesen sind. Der Idealismus von Ahrntal Natur reicht sogar so weit, dass sich die vier Gesellschafter zu Anfang nur ein Ziel setzten: verschulden wollte man sich nicht. „Ahrntal Natur ist letztendlich mehr als einfach nur der Vertrieb von Qualitätslebensmitteln“, sagt Martin Pircher. Ahrntal Natur, so ergänzt der 42-jährige, sei auch Standortmarketing und Standortmanagement und verweist auf die 215.370 Etiketten, die im Rahmen der Marketingstrategie „ahrntal natur“ gedruckt wurden und durch den Ahrntal-Natur-Vertrieb nun nicht nur ein Stück Südtirol in andere italienische Provinzen bringen, sondern nun – dank der Einladung nach Oberösterreich – auch jenseits des Brenners Aufmerksamkeit erregen.

