Ernährungstrends der Zukunft
Die Ernährungstrends der Zukunft und deren Bedeutung für Unternehmen des Lebensmittelsektors sind das Thema eines Vortrags, den der Cluster Alimentaris des TIS innovation park am Dienstag, 20. Mai, um 17 Uhr, veranstaltet. „Future Food“ lautet der Titel der Veranstaltung, bei dem Hanni Rützler vom Zukunftsinstitut Horx die „Food-Styles“ der nächsten Jahre erläutern wird.
Unsere Gesellschaft verändert sich und damit auch unsere Essgewohnheiten. Was wir essen, stammt nicht mehr nur aus der uns direkt umgebenden Region, sondern aus allen Ländern dieser Welt. Die Globalisierung macht es möglich, dass wir uns im Supermarkt Produkte aus aller Welt kaufen und diese konsumieren oder in Ethnorestaurants die Küchen anderer Länder erkunden können. Vor allem die asiatische Küche verändert die globalen Food-Märkte einschlägig – eine Tatsache, mit der man sich auch in Südtirol auseinandersetzen muss.
Der Anstieg der Ein- und Zweipersonenhaushalte sorgt dafür, dass die klassisch bürgerliche Küche immer mehr an Bedeutung verliert und dass sich Essrituale verändern. Am Wochenende und nach Feierabend gönnen wir uns den Luxus des Genießens, streben nach „Sen-satt-ion“ und „Ess-thetik“ und definieren Essen längst nicht mehr als lebenswichtige Notwendigkeit, sondern als Lifestyle – wir essen, um gut gelaunt, konzentriert und fit zu sein und wollen gleichzeitig schlank bleiben.
In ihrem Vortrag geht Hanni Rützler auf die „Food-Styles – Zwischen Ritual und Innovation“ ein und legt dar, welche Ernährungstrends in Zukunft für Unternehmen der Lebensmittelbranche Bedeutung erlangen. Darüber hinaus zeigt Rützler auf, wie Südtiroler Lebensmittelunternehmen durch die Bearbeitung bestimmter Nischen den globalen Herausforderungen des Lebensmittelmarktes entgegentreten können.
Der Vortrag ist öffentlich, die Teilnahme kostenlos.
Die Veranstaltung wird vom TIS innovation park in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Unternehmerverband und der Stiftung Sparkasse im Rahmen des INWITO-Programms organisiert.
Der Cluster Alimentaris wird durch die Initiative ASM des Assessorats für Innovation, Forschung, Entwicklung und Genossenschaften der Autonomen Provinz Bozen gefördert. Diese wird von der EU-Generaldirektion für Regionalpolitik, der Republik Italien und der Autonomen Provinz Bozen finanziert wird.
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