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Öl der Sarner Latsche für Kosmetika gut geeignet

Das ätherische Öl der Sarner Latsche ist eine „sehr gut verträgliche Substanz“ und eignet sich besonders für die Verwendung in Kosmetika. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchungsreihe der Privatklinik „CUTIS SANA“ in Blaubeuren (Deutschland). Die Hautärzte untersuchten die Südtiroler Pflegelinie „trehs“ der Genossenschaft Sarner Natur, die in ihren Hautcremes und Bodylotions ganz auf die wohltuende Wirkung des Sarner Latschenöls setzt. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch 19. November 2008 wurden die Untersuchungsergebnisse vorgestellt.

Öl der Sarner Latsche für Kosmetika gut geeignet

Trehs Produkte

Die verblüffend positiven Resultate der „trehs“ Produkte in der eigenen Privatklinik bewegten die Ärtze, die Wirkung der Sarner Latsche auf die Haut näher zu untersuchen. Im Verlauf der Untersuchungen wurden die Latschenöl-haltigen Cremes zunächst an 250 Personen im Alter von 7 bis 88 Jahren getestet, um allergische Reaktionen auszuschließen - kein Proband wies eine allergische Reaktion auf. Gemeinsam mit der Universität Ulm ist nun eine Studie im Gange, die belegt, dass das Öl der Sarner Latsche durchblutungsfördernd wirkt. Fotos, die mit einer Wärmebildkamera aufgenommen wurden, zeigen eine höhere Gewebetemperatur der behandelten Körperzonen. Die gesamte Untersuchungsreihe wurde im Rahmen eine Pressekonferenz am 19. November im TIS innovation park von den deutschen Hautärzten Gertraud Krähn-Senftleben und Stephan Wortmann präsentiert. Die deutschen Hautärzte wiesen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Sarner-Latschenöl-Pflegelinie „trehs“ nicht um Medikamente, sondern um Pflegesubstanzen handle.

Vor allem die Höhenlage von 1600 bis 2400 Meter über dem Meeresspiegel, in der die Sarner Latsche wächst und die Bodenbeschaffenheit in diesem Berggebiet beeinflussen die Wirkung des Latschenöls positiv. „Für ‚trehs’ haben wir altes Wissen neu genutzt. Das Sarner Latschenöl wurde schon in alten Zeiten zur Pflege eingesetzt“, sagt Albert Brugger, Gesellschafter der Genossenschaft Sarner Natur und Präsident des Clusters Alimentaris des TIS innovation park.

Der Cluster Alimentaris ist eigentlich ein Netzwerk von Unternehmen des Lebensmittelsektors, der die Genossenschaft Sarner Natur bei der Entwicklung eines Latschenpestos und eines Latschenglühpunschs aktiv unterstützte. Der Lebensmittelcluster Alimentaris des TIS wird nun – auch aufgrund der Erfahrungen aus dem „trehs“-Projekt - schrittweise zu einem Arbeitsbereich ausgebaut, der Südtiroler Unternehmen bei Entwicklung innovativer Wellness-Produkte unterstützt. „Die „trehs“ Pflegelinie ist hier sozusagen das Pilotprojekt, dass der neue Bereich „Ernährung & Wohlbefinden“ des TIS innovation park der Öffentlichkeit präsentiert“, erläutert Bettina Schmid, Managerin des Clusters Alimentaris. Gerade mit regionalspezifischen Produkten kann Südtirol auch im internationalen Kosmetikmarkt punkten.

 

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