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Milchpackung aus Mais und Schalen aus Holzpulpe

Eine Milchpackung, deren Aluminiumschicht durch ein Maisprotein ersetzt ist, Schalen aus Holzpulpe, Mehrwegflaschen aus Glas und Verpackungen aus Cellulose: das sind nur einige Materialbeispiele aus der Eco-Packaging-Galerie, der neuen TIS Materialgalerie für ökologische Verpackungsmaterialien für den Lebensmittelsektor. Die Eco-Packaging-Galerie wurde in Zusammenarbeit mit MaTech, dem TIS Partner und führenden Materialexperten Italiens, realisiert.

Milchpackung aus Mais und Schalen aus Holzpulpe

Schalen aus Holzpulpe und Jute-Sack

Ein Getränkekarton ohne Aluminium, sondern mit einem Material aus Maisprotein: das ist nur eines der vielen Materialien, die im Rahmen der Eröffnung der Eco-Packaging-Galerie präsentiert wurden. In der neuen Galerie des Cluster Alimentaris, im 4. Stock des TIS innovation park, findet man für jedes Lebensmittel die passende ökologische Verpackung. Um in die Galerie aufgenommen zu werden, müssen die Verpackungsmaterialien mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen: das Material muss biologisch abbaubar sein, aus erneuerbaren Rohstoffen stammen, zum Mehrwegsystem gehören, recyclebar sein oder in Punkto Materialeffizienz überzeugen. Materialeffizienz bedeutet, dass so wenig Material wie möglich im Endprodukt verwendet wird, wie beispielsweise bei der Plastikflasche, die bloß 9,9 Gramm wiegt - herkömmliche Plastikflaschen wiegen im Schnitt etwa 30 Gramm.

Die Eco-Packaging-Galerie des Cluster Alimentaris stellt aber nicht nur existierende ökologische Verpackungsmaterialien aus, sondern bietet den Südtiroler Lebensmittelbetrieben auch einen guten Überblick über die verschiedenen Firmen, die ökologische Verpackungsmaterialien produzieren. „Südtiroler Lebensmittelbetriebe können sich einen Wettbewerbsvorteil sichern, indem sie dem Trend der Nachhaltigkeit folgen. Ihre Wahl sollte nicht nur auf biologische Lebensmittel fallen, sondern auch auf umweltverträgliche Verpackungen. Konsumenten, die verstärkt auf Nachhaltigkeit setzen, erwarten sich nämlich immer mehr, dass ein biologisches Produkt auch umweltverträglich verpackt ist“, erklärt Bettina Schmid, Managerin des Cluster Alimentaris des TIS innovation park. „Umweltverträgliche Verpackungen stellen zudem einen Mehrwert für Unternehmen dar: sie verbessern nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch das Image des Betriebs“, so Schmid weiter.

Der Cluster Alimentaris hilft den Unternehmen, das geeignete Material zu finden, vermittelt den Kontakt zu Unternehmen, die ökologische Verpackungen fertigen, und informiert über Kosten und Zeitpläne.


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