Öko-Verpackungen und Ahrntaler Käse
Eine Technologiebörse bei der Turiner Messe „Salone internazionale del gusto“ hat für ein Mitgliedsunternehmen des Clusters Alimentaris des TIS innovation park wertvolle Kontakte für die Entwicklung von Öko-Verpackungen gebracht. Ein weiteres Mitgliedsunternehmen des Clusters durfte im „Salone del gusto“ ausstellen, weil es im Slow-Food-Bereich eine Auszeichnung für den traditionsreichen Graukäse erhalten hatte.
Gemeinsam mit der Technischen Universität Turin, dem Institut für Verpackungen aus Mailand und einer Verpackungsgenossenschaft aus Piemont konnte das Mitgliedsunternehmen DeGust Lösungsansätze für kompostierbare und recyclebare Materialien für ökologische Verpackungen für Käse finden.
„Verpackungen im Lebensmittelbereich werden mittlerweile wie eine Zutat behandelt, und es werden höchste Qualitätsansprüche an Verpackungen gestellt“, erklärt Bettina Schmid, Managerin des Clusters Alimentaris. Um Südtiroler Unternehmen des Lebensmittelsektors für das Thema ökologische Verpackungen zu sensibilisieren, plant der Cluster Alimentaris zusammen mit dem Zentrum für Simulation und Materialien des TIS innovation park für April nächsten Jahres eine Workshopreihe, in der das Thema Öko-Verpackungen vertieft werden soll.
Das Unternehmen „Ahrntal Natur“ - ein weiteres Mitgliedsunternehmen des Clusters - durfte im „Salone del gusto“ ausstellen, weil es im Slow-Food-Bereich eine Auszeichnung für den traditionsreichen Graukäse aus dem Ahrntal erhalten hatte. „Und das Interesse für den Graukäse war einfach überwältigend“, sagt Bettina Schmid, „ein Bewies dafür, das ursprüngliche, unverfälschte Produkte einen Markt haben. Dieser Markt ist es, den kleine Südtiroler Unternehmen der Lebensmittelbranche anpeilen müssen“, so Schmid.

