Südtiroler Qualität holt Gold
Dass Schüttelbrot nach traditioneller Art hergestellt nach wie vor kein alter Hut ist und Brixner Bio-Hausbreatln auch jenseits der Landesgrenzen gut ankommen, zeigt die Auszeichnung, welche sich heuer im April Cluster-Mitglieder Bäckerei Rabensteiner aus Villanders und Natur-Backstube Profanter aus Brixen am 15. Internationalen Brotwettbewerb anlässlich der Messe-Veranstaltung diegenuss in Wels ergatterten.
Wer sein Produkte einem Fachpublikum zur Bewertung aussetzt, der kann am Ende manchmal mehr als nur einfach eine objektive Beurteilung durch andere mit nach Hause nehmen. Der 15. Internationale Brotwettbewerb, der dieses Jahr im Rahmen der diegenuss vom 24. – 27. April in Wels stattfand, hat alle Bäcker Europas dazu aufgerufen, ihre Produkte einzusenden, um sie durch Fachjuroren testen zu lassen.
Diesem Aufruf sind unter anderen auch unsere Cluster-Mitgliederer Roland Rabensteiner von der gleichnamigen Bäckerei aus Villanders und Benjamin Profanter von der Natur-Backstube Profanter aus Brixen nachgekommen.
Rabensteiner hat sowohl sein traditionelles Schüttelbrot wie auch das Vollkornschüttelbrot in den Wettkampf geschickt. Beide Produkte werden noch in ursprünglich traditioneller Art „geschüttelt“. Und die Teilnahme hat sich gelohnt, hat er doch für sein traditionelles Schüttelbrot die Auszeichnung Gold geholt. Auch das Vollkornschüttelbrot würde prämiert, zwar „nur“ mit Silber, was der Bäcker aus Villanders auch mit kulturellen Vorlieben für gewisse Geschmäcker verbindet. „Unser Vollkornschüttelbrot ist im Verhältnis zu den österreichischen Vollkornprodukten zu wenig geschmacksintensiv“, meint Rabensteiner, der jedoch durchwegs eine positive Bilanz aus der Teilnahme am Wettbewerb zieht und auf jeden Fall wieder mitmachen will im kommenden Jahr.
Profanter schickte gleich mehrere Produkte an den Start und schließlich wusste sein Eisacktaler Bio-Hausbreatl die fachkundige Jury vollends zu überzeugen, denn er erhielt die goldene Auszeichnung für dieses schmackhafte Produkt. Und so meint Benjamin Profanter, Landesinnungsmeister der Bäcker im Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol, zusammenfassend: „Ziel dieses Wettbewerbs ist ein internationaler Qualitätsvergleich der handwerklich erzeugten Palette an Brot- und Backwaren. Für unsere Bäckereien war es eine gute Gelegenheit, die hohe Qualität ihrer erzeugten Produkte einem internationalen Publikum zu präsentieren.“
Nebenbei: Die getesteten und prämierten Produkte kamen schließlich sozialen Einrichtungen, Kindergärten und Horten zugute, was noch ein Grund mehr sein dürfte, der für eine Teilnahme spricht.

