Warenkorb mit innovativen Lebensmitteln
15 Unternehmer aus dem Lebensmittelsektor trafen sich zur „Ideenwerkstatt“ in der Haselburg, um Möglichkeiten zur Kooperation und zur gemeinsamen Produktentwicklung auszuloten. Ergebnis: ein Warenkorb mit Südtiroler Produkten soll ausgearbeitet werden, der von Käse, über Destillate bis hin zu Trockenfrüchten innovative Südtiroler Lebensmittel beinhaltet. Auch über den Vertrieb dieses Warenkorbs wurde bei der „Ideenwerkstatt“ bereits gedacht.
„Im Wesentlichen hat die Ideenwerkstatt gezeigt, dass Kooperationen zwischen Unternehmen ganz unterschiedlicher Lebensmittelbereiche möglich sind und von den Unternehmen auch angestrebt werden“, erklärte Bettina Schmid, Managerin des Clusters Alimentaris des TIS innovation park im Anschluss an die „Ideenwerkstatt“. So passen Hersteller von Trockenfürchten sehr gut zum Schokoladenproduzenten, Bio-Kräuter und Käse vertragen sich ebenfalls sehr gut und Käse und Obstbrände haben ebenso Schnittmengen in der Produktentwicklung. Durch die Kooperation zwischen Bio-Kräutern und Obstbränden ist bereits ein Biolikör von der Brennerei Alfons Walcher zur Marktreife gelangt; ein guter Beweis dafür, dass Kooperationen tatsächlich Früchte tragen.
Dass für eine konkrete Zusammenarbeit natürlich viele Details abzuklären sind, liegt auf der Hand. Daher ergab sich auch zu unterschiedlichen Thematiken eine sehr lebhafte Diskussion zwischen den Unternehmern, die sich schließlich auf die Idee konzentrierte, einen gemeinsamen Warenkorb zu präsentieren. Traditionelle, aber innovativ bearbeitet Produkte sollen zur Marktreife gebracht und dann auch gemeinsam vetrieben werden. Da mögliche Vertriebspartner anwesend waren, flossen auch diese Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit Feinkostläden und Supermarktketten in die Diskussion ein. Die Ausarbeitung des Warenkorbs wird Gegenstand weiterer Treffen zwischen den Unternehmen der Lebensmittelbranche sein. Hans Kienzl vom „Roten Hahn“ des Südtiroler Bauernbundes betonte bei der Ideenwerkstatt, dass er die möglichen Kooperationen für einige bäuerliche Produzenten als äußerst interessant erachtet.
„Die Ideenwerkstatt hat sich jetzt schon als gute Methode für das Kennenlernen und Diskutieren zwischen unterschiedlichen motivierten Unternehmern erwiesen“, erklärt Alimentaris-Managerin Bettina Schmid. „Vor allem die kleinen Unternehmen konnten im Rahmen der Ideenwerkstatt Kontakte knüpfen, die ihnen Möglichkeiten eröffnen, die sie ohne Kooperation mit anderen Unternehmen nicht hätten.“

