ESF-Projekt „Regiokorn“
ESF-Projekt "Regiokorn"
Ziel
Das ESF-Projekt „Regiokorn“ hat zum Ziel, für den Bereich „Regionales Getreide“ in Südtirol ein tragfähiges Netzwerk zwischen landwirtschaftlichen (Getreideanbauer) und verarbeitenden Betrieben (Mühlen, Bäckereien) aufzubauen. Damit soll letztendlich die regionale Wertschöpfung in Südtirol gesteigert werden. Projektpartner und Projektdauer

Das Projekt wird unter der Leitung des TIS innovation park zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund und dem Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg im Zeitraum von April 2011 bis März 2013 durchgeführt und vom Europäischen Sozialfonds ESF gefördert.

Ablauf und Maßnahmen
Zunächst wurden im Projekt Modellregionen identifiziert. In diesen Modellregionen (derzeit in erster Linie das Pustertal) werden die Getreideanbauer vom Bauernbund betreut und von der Laimburg und weiteren ExpertInnen beim Anbau und bei der Ernte umfassend beraten. Über den TIS innovation park werden die passenden Partner auf Seite der getreideverarbeitenden Unternehmen (einschließlich Mühlen) miteinbezogen, um die Abnahme und die Verarbeitung des regionalen Getreides zu gewährleisten.Detaillierte Informationen für Interessierte finden Sie hier.
Zwischenstand Oktober 2011
Mittlerweile wurden Vereinbarungen zwischen 28 Landwirten, 34 Bäckern und einer verarbeitenden Mühle getroffen, dabei geht es um insgesamt 53 ha Anbaufläche und einen zu erwartenden Ertrag von rund 200 Tonnen Getreide – davon im ersten Jahr 80% Roggen und 20% Dinkel. 77% des Getreides stammen aus konventionellem (davon 9% Umstellungsbetriebe), 23% aus kontrolliert biologischem Anbau.
Ansprechpartnerin im Cluster Alimentaris: Bettina Schmid 
