Ursteinmassage – Weltneuheit aus Südtirol
Silberquarzit in Kombination mit ausgewählten Kräutern, Harzen und Blüten aus dem Ahrntal bilden das neue Dream-Team für Südtirols Wellnessbranche: zwei findige Unternehmerinnen bringen die so genannte „Silberquarzit-Ursteinmassage“ auf den Markt, ein völlig neues Wohlfühlprodukt auf der Basis dieses Steins. Die Wirkung dieser authentischen Massage auf den Menschen: die Erfahrungsberichte reichen von „extrem entspannend“ bis zu „sehr energiegeladen“, ein medizinisches Gutachten klassifiziert Silberquarzit sogar als „zur Gruppe der Heilerden gehörig“. Unterstützung bei der Entwicklung dieses authentischen, regionalen Wellnessprodukts fanden die Unternehmerinnen beim Cluster Alpine Wellbeing des TIS innovation park. Die Ursteinmassage wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 7. Juni im TIS der Öffentlichkeit präsentiert. Massiert wurde kein geringerer als Skirennfahrer Patrick Staudacher.
Silberquarzit ist ein hochwertiger Naturstein, der weltweit nur im Tauernfenster im Pfitschtal abgebaut wird. Aufgrund seiner positiven Eigenschaften wie, antibakterielle und hohe wärmespeichernde Wirkung, geringe Wasseraufnahme, Beständigkeit gegen Säuren und hohe Rutschfestigkeit wurde dieser Stein bislang vor allem für die Ausstattung von Wellnessbereichen verwendet. Die Unternehmerin Conny Schwitzer, die im Pfitschtal und somit ganz in der Nähe des Silberquarzits wohnt, hatte immer schon das Gefühl, dass dieser Stein mehr kann: so kam sie auf die Idee, ihn zum Hauptbestandteil einer innovativen Massageanwendung zu machen. Mit dieser Idee wandte sie sich an den Cluster Alpine Wellbeing, der ihr half, aus der Idee das fertige Produkt zu schaffen. Experten und Prüflabors wurden vermittelt und die richtigen Kooperationspartner zur Entwicklung der Massage gefunden: Anneres Ebenkofler, Betreiberin eines Naturhotels und Kräuterexpertin mit fundiertem Wissen in der alpinen Volksmedizin, hatte die nötigen Kenntnisse, um die Kraft der Südtiroler Kräuter und Baumöle mit dem Stein zu verbinden. Die mystischen Ursteingesänge von Heilmasseurin Sonja Gasser machen die Massage komplett. Das Endprodukt kann sich sehen lassen: Ein Massagepaket, das alle Sinne anspricht, bestehend aus Silberquarzit, Südtiroler Kräutern und Ölen, Baumharz, einer Bio-Schafwolldecke und einer CD mit Urstein-Gesängen. Zusätzlich dazu werden Schulungen angeboten, in denen das Massageritual erlernt werden kann.
Bevor das Produkt Marktreife erlangte, wurde die Massage an verschiedenen Personen getestet. Die Erfahrungsberichte sind allesamt positiv. Martina Blotzki, Personalentwicklerin bei der Deutschen Lufthansa und Burn-Out-Geplagte, beschreibt die Massage folgendermaßen: „Diese einmalige Behandlung war ein Wendepunkt in meiner Lebenskrise, seitdem fühle ich mich wieder in der Lage, Energien zu speichern. Natürlich steht weiterhin ein langer und herausfordernder Weg vor mir, aber ich habe durch die Massage Zuversicht zurück gewonnen und weiß, dass die Hilfe ganz nahe liegt. Ich muss nicht nach Indien zu Ayurveda, sondern einfach nur zu den Steinen nach Südtirol.“
„Ich bin sehr stolz auf das entstandene Produkt, das ohne die tatkräftige Unterstützung des TIS wohl nie so gut geworden wäre“, sagt Conny Schwitzer. „Besonders erfreut bin ich auch darüber, dass ich die positiven Eigenschaften des Silberquarzits nun sogar durch ein medizinisches Gutachten bestätigt bekommen habe“. Der Stein wurde aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure als Heilerde klassifiziert. „Ungewöhnlich für einen Stein aus den Alpen, weißt er außerdem einen sehr hohen Anteil an selten Edelsteinkristallen auf wie etwa Turmalin oder Zirkon“, so Schwitzer.
Der Wellnesstourismus hat weltweit einen Marktanteil von etwa 73 Milliarden Euro; in Südtirol gibt es an die 360 Hotels im 4-5 Sterne-Segment mit Wellnessangeboten sowie weiteren 1500 Hotels im 3 Sterne-Bereich, die ebenfalls Wellnessanwendungen anbieten. Manuela Irsara, Managerin des Clusters Alpine Wellbeing, ist überzeugt davon, dass „dieses authentische und regionale Wellnessprodukt mit Zutaten aus der heimischen Natur und Wurzeln in der alpinen Volksmedizin dazu beitragen wird, eine einzigartige alpine Wellnesskultur zu entwickeln die langfristig ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für die Tourismusdestination Südtirol darstellen kann.“ Andrea Zeppa, Direktor des Ressorts für Innovation, sieht für die kleinen Unternehmen Südtirols, die die hochwertigen Rohstoffe für diese Massage liefern, außerdem die Chance, sich mit alpinen Ressourcen eine klare Positionierung zu schaffen.
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