Traubenkur und Rosendampfbad
Ein Rosendampfbad und Elemente aus der Meraner Traubenkur sind zwei von vielen Highlights, die die neue dreistöckige Wellness-Oase des Hotels Hohenwart in Schenna zu bieten hat. Bei der inhaltlichen Gestaltung der neuen tageslichtdurchfluteten 1.200 Quadratmeter großen Wellnesslandschaft stand der Cluster Alpine Wellbeing des TIS innovation park beratend zur Seite. Am Sonntag, 22. Mai, wird die neue Wellness-Landschaft offiziell eröffnet – und das Tollste: nicht nur Hotelgäste dürfen es sich in dem neuen dreistöckigen Gebäude gutgehen lassen, sondern auch „Externe“.
„Authentizität“ lautet das Zauberwort, dem sich der Cluster Alpine Wellbeing und das Clustermitglied, das Vier-Sterne-Superior-Hotel Hohenwart in Schenna, gleichermaßen verpflichtet fühlen. Während der Konzipierung der Wellness-Landschaft konsultierte die Hoteliersfamilie Mair den Cluster Alpine Wellbeing des TIS innovation park. Zwei Expertinnen für kosmetische Anwendungen und Wellness-Angebots-Entwicklungen wurden dem Hotel zur Seite gestellt und so kam im Austausch zwischen TIS und Hohenwart die Überlegung, die Meraner Kurtrauben und Rosen, beides aus hauseigenem Anbau, zum Bestandteil des Wellnessangebots zu machen. Das Traubenkurmenü gehört nun ebenso zum innovativen Angebot von Hohenwart wie das „Ölziehen“ mit Traubenkernöl als Bestandteil eines Traubenkurtages.
Renaissance der Traubenkur
„Seit wissenschaftlich bestätigt ist, dass die Inhaltsstoffe der Traube frühzeitiger Zellalterung entgegenwirken, erlebt die Meraner Kurtraube im Wellnesssektor eine kleine Renaissance“, erläutert Manuela Irsara, Managerin des Clusters Alpine Wellbeing des TIS innovation park. Die Großvernatschtraube enthält neben dem antioxidativen Wirkstoff Resveratrol Vitamine wie A, C und B2 sowie Mineralstoffe wie Kalium und Eisen. Enzyme und Fermente vervollständigen diese besondere Zusammensetzung.
Ein weiteres Highlight des neuen Wellnessbereichs von Hohenwart ist das Rosen-Dampfbad, in dem ätherische Rosenöle verdampft werden. Frischgezupfte Rosenblätter aus dem hoteleigenen Garten kommen zudem in die Entspannungsvollbäder, zusätzlich erwarten den Hohenwart-Gast Rosenöl, Rosenpuder und Rosen-Caritè-Butter. Bereits seit der Antike ist die entspannende Wirkung der Rose bekannt und gelangt nun in Hohenwart neu zur Anwendung. „Im Wellnesssektor sollte es in Südtirol verstärkt darum gehen, heimische Ressourcen – wie eben die Traube oder die Rose, aber auch Kräuter und andere Ressourcen – zur Anwendung zu bringen, um so langfristig eine einzigartige regionale und alpine Wellnesskultur zu schaffen“, erklärt Manuela Irsara vom TIS.
Gerade in Bezug auf die heimischen Ressourcen erwies sich die Zusammenarbeit des Hotels Hohenwart mit anderen Unternehmen und Experten im Cluster als vorteilhaft. Für das Südtiroler Wellbeing-Know-how zeichnen neben dem TIS die Clustermitglieder Sieglinde Thanei und Judith Wieser verantwortlich, die Wellness-Liegen aus Zirbenholz stammen von Florian Gamper aus Lengmoos, Trester und Traubenkernmehl kommen aus dem Kräuterschlössl in Goldrain.
Energieeffizienz
Auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wurde bei der Planung der neuen Wellness-Anlage besonderes Augenmerk gelegt. Strom und Wärmebedarf des Wellnessbereichs werden in hoteleigenen Blockheizkraftwerken erzeugt, hinterlüftete Fassaden verleihen dem dreistöckigen Gebäude Klima Haus-Qualitäten. Der Wasserspiegel des 50-Quadratmeter-Solebades auf dem Dach wird über Nacht um einige Zentimeter abgesenkt, so dass der Energieverlust, der hauptsächlich beim Wasserüberlauf entsteht, minimiert wird. Frequenzgeschaltete Pumpen und eine Gebäudeautomatisierung auf höchstem Niveau machen den Wellness-Bereich auch unter technologischen Aspekten zu einer Perle im Wellnesssektor.

