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Deutscher Wellnessverband verweist auf Südtiroler Badlkultur

Viele Menschen verbringen ein Wellness-Wochenende gerne alleine oder mit dem Partner. Doch immer mehr zieht es auch ganze Freundesgruppen in Spa-Einrichtungen, die sich auf den neuen Trend eingestellt haben.




Düsseldorf. Das Spa wird immer häufiger zum sozialen Treffpunkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Wellnessverbandes unter Spa-Betreibern. Demnach werden Wohlfühl-Oasen zunehmend für private Feiern genutzt: Geburtstage, Junggesellinnenabschiede, Baby Shower-Partys.

"Spa ist nicht mehr nur Ich-Zeit", erklärt Sylvia Glückert, Leiterin der Abteilung Spa-Management im Wellnessverband. "War es in der Vergangenheit noch das höchste der Gefühle, den Partner oder eine gute Freundin mit ins Spa zu nehmen, so wird es nun immer angesagter, Wellness-Angebote in geselliger Runde zu genießen." Private Spa-Partys sind aber in der Regel keine kostengünstige Angelegenheit. Viele Day Spas bieten spezielle Pakete für Freundinnen an - Prosecco inklusive. Je nachdem, wie umfangreich massiert und verschönert wird, kann der Preis für einen solchen Tag auf der Schönheitsfarm schnell bis zu 200 Euro pro Person betragen. Da lohnt es sich, vorher genau nachzufragen und die Preise zu vergleichen. Denn Spa-Angebote müssen nicht immer reine Luxussache sein. So hat der Wellnessverband herausgefunden, dass zum Beispiel Mittelklasse-Hotels ihren Gästen immer öfter Spa-Anwendungen anbieten. Das "Drei-Sterne-Spa" spricht eine Klientel mit schmalerem Geldbeutel an.

Aber die Erholungssuchenden sind insgesamt wählerischer geworden. So wird es laut Umfrage für Spa-Betreiber immer wichtiger, den Gästen etwas Einzigartiges zu bieten. "Authentic Spa" lautet ein weiterer Trend, der auf regionale Zutaten setzt.
Spezielle Kräuter, Weine oder Salze spielen hier eine Rolle. "Vorreiter ist zum Beispiel die sogenannte Badlkultur Südtirols, die ihre natürlichen Ressourcen wie Heu oder Mineralwasser für ihre Anwendungen nutzt", berichtet der Verbandsvorsitzende Lutz Hertel. So gibt es in Südtirol mehr als 30 geprüfte Mineralwasserquellen mit Inhaltsstoffen wie Sulfat, Magnesium, Kupfer, Eisen und Radon. Die Bäder können entspannen, den Stoffwechsel anregen, chronisch-rheumatische Erkrankungen lindern sowie die Haut pflegen. dsc


Quelle: Saarbrücker Zeitung am 02. Dezemeber 2011

 

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