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21.12.2011
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Heinfels statt Vancouver

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Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Nähe zu Südtirol und auch die Wasserqualität von Heinfels waren ausschlaggebend dafür, dass die Loacker AG ihre Waffelproduktion in das Osttiroler Städtchen verlegte – und nicht nach Vancouver oder Thailand. Welche Qualitätssicherungsmaßnahmen Loacker im Waffelwerk zu Heinfels setzt, war Thema eines Workshops des Clusters Alimentaris, an dem 20 Qualitätsmanager Südtiroler Lebensmittelbetriebe teilnahmen.

Heinfels statt Vancouver

von links nach rechts: Iris Ostenrieder (Loacker), Bettina Schmid (TIS Cluster Alimentaris) und Frank Hess (Loacker)

135 Mitarbeiter produzieren in Heinfels jährlich fast 23.000 Tonnen Waffeln und erwirtschaften gemeinsam mit dem „Mutterwerk“ in Unterinn einen Jahresumsatz von rund 162 Millionen Euro.
Produziert werden in Heinfels alle Loacker-Waffeln ohne Schokoladenglasur, 24 Stunden, 5 Tage die Woche und voll automatisiert – von der Rezepturmischung bis zum Verpacken auf Paletten. Neue Produktionshallen für zwei neue Produktlinien sind bereits fertig.

Auch im Punkt Energieeffizienz setzt das Locker-Werk in Heinfels Akzente: die Abwärme der Backöfen wird zum Heizen des Betriebs genutzt und auf diese Weise können 200.000 Liter Heizöl pro Jahr gespart und der ganzjährige Heizbedarf des Unternehmens gedeckt.

Neben der Kaffeebar „Moccaria“ wird das Heinfelser Werk ab Juni auch eine Loacker-Genusswelt beherbergen, die einen unterhaltsamen Einblick in die Geschichte der Waffel gibt.

„An diesem Beispiel konnten wir den teilnehmenden Qualitätsmanagern kleiner Lebensmittelbetriebe veranschaulichen, dass gutes Qualitätsmanagement letztendlich einem ganzheitlichen Ansatz folgt“, erklärt Bettina Schmid, Managerin des Clusters Alimentaris des TIS innovation park. „Gute Mitarbeiterauswahl, Hygiene, Automatisierung, Energieeffizienz und natürlich das Verwenden hochwertiger Zutaten ermöglichen es Loacker, Produkte auf höchstem Niveau zu produzieren.“ Von dem Know-how, über das Loacker verfügt, so Schmid weiter, können auch kleine Lebensmittelunternehmen in Südtirol profitieren.

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