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Das Projekt LISA auf der Munich Creative Business Week 10. Februar 2012
Workshop: Von der Architektur zu Service Robotik - neue Ansätze für barrierefreie Wohnkonzepte Datum: 10.02.2012 14.00-18.00 Uhr Techni ...
06.02.2012
Backen und Verpacken - QM-Treffen bei der Firma Stabinger
Wie gelingt es, in einer automatischen Produktionsanlage Torten, Kuchen und Strudel zu erzeugen, die wie selbstgebacken schmecken? Und welch ...
03.02.2012
Coaching-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen
11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben den Lehrgang "Coaching - Einstieg in die Lebensmittelindustrie" am 26. Jänner 2012 mit einer Betrie ...
02.02.2012
Wenn das Smartphone Ingenieure zu Touristen macht
Mit dem Smartphone Gefahrenzonen und Steilhänge von Flüssen erkennen und sogar 3D-Aufnahmen davon ansehen können: Umweltingenieure und Ge ...
30.01.2012
Brot aus Südtiroler Korn ab Herbst in 34 Bäckereien
Schüttelbrot und Pusterer Breatl aus Südtiroler Getreide schmeckt den Südtirolerinnen und Südtirolern. Das ist das Ergebnis eines Tests, ...
25.01.2012
Jugendolympiade: TIS Cluster trifft Ausrichter
Bei den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck trafen nicht nur 1000 talentierte Nachwuchssportler in sportlichen Wettbewerben ...
23.01.2012
Projekt enertour gewinnt EUREGIO Umweltpreis
Das Projekt „enertour – Energie- und Klimatourismus in Südtirol“ des TIS innovation park und der Stiftung Südtiroler Sparkasse hat b ...
23.12.2011
Wohin mit dem Photovoltaik-Müll?
Lohnt es sich für das Bozner Entsorgungsunternehmen Santini, Photovoltaikmodule zu recyceln und ist die Investition in Forschung & Entwickl ...
21.12.2011
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Ideen greifbar machen

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Innovative Herstellungsverfahren im Rapid Prototyping und deren Anwendungsmöglichkeiten waren die Themen des Workshops „Rapid Prototyping“, der vom Bereich Simulation & Material des TIS innovation park veranstaltet wurde. Über 70 Interessierte aus den Bereichen Architektur, Design und Ingenieurwesen nahmen am 25. Februar an der Veranstaltung im TIS teil.

Im TIS innovation park wurde ein Rapid Prototyping Labor mit einem 3D-Drucker eröffnet. Der 3D-Drucker Z650 realisiert Prototypen, indem bunter Klebstoff Schicht für Schicht auf Keramikpulver gedruckt wird, das sich in einem Becken befindet. Ist der Druck beendet, wird der Prototyp aus dem Pulver ausgegraben und – je nach Bedarf – weiter behandelt. Diese Technologie ermöglicht die kostengünstige Herstellung von „konzeptionellen“ Prototypen, die in erster Linie dazu dienen, Ideen zu visualisieren und „begreifbar“ zu machen. Daneben gibt es noch andere Technologien, bei denen das Ausgangsmaterial nicht Keramik sondern etwa flüssiger Kunststoff oder Titanpulver ist. Damit können „funktionale“ Prototypen hergestellt werden, also Prototypen, bei denen die Materialeigenschaften eine entscheidende Rolle spielen. Robert Idl, Geschäftsführer des Unternehmens 3D-Modell in Lienz, das sich auf den Vertrieb von 3D-Druckern spezialisiert hat, verschaffte den Zuhörern einen Überblick über die vielen Anwendungsmöglichkeiten, und ging dann gezielt auf die 3D-Druck-Technologie „Z-CORP“ ein, die im neuen Rapid Prototyping Lab des TIS verwendet wird.

Die folgenden zwei Referenten, Ernesto Marchesi (Partec GmbH) und Reinhard Raffl (Pro1o1ypen GmbH) präsentierten ihre Unternehmen, die sich beide ganz auf die Herstellung von Prototypen spezialisiert haben. Anhand von anschaulichen Beispielen stellten sie die gängigen Herstellungsverfahren vor und erläuterten, welches Verfahren für welches Projekt geeignet ist. Stellt man beispielsweise Prototypen von Motorkomponenten her, so müssen diese auch den hohen Temperaturen im Motor standhalten, um realitätsnah getestet werden zu können. In diesem Fall bedarf es eben oben genannter „funktionalen“ Prototypen.

Letzter Referent war Benno Dariz vom Brixner Unternehmen MM-Design, das im Bereich Produktdesign tätig ist. „Beim Produktdesign sind Prototypen enorm wichtig. Dank der neuen Rapid-Prototyping-Technologien kommen wir viel schneller zu unseren Prototypen“, so Dariz, der ergänzt, „das heißt also, der ganze Produktentwicklungsprozess wird beschleunigt. Davon profitieren vor allem unsere Kunden.“

Durch frühzeitige Tests anhand von Prototypenserien können Fehler schneller ermittelt und Designentscheidungen schneller herbeigeführt werden. „Die Nachfrage nach Rapid-Prototyping-Technologien steigt stark“, bestätigt Johannes Brunner vom Bereich Simulation & Material des TIS innovation park, „unser neues Rapid Prototyping Labor mit 3D-Drucker soll kreative und entwicklungsfreudige kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, für die sich eine eigene Anschaffung nicht rentieren würde. Damit können sie schneller Produkte entwickeln und so wettbewerbsfähig bleiben.“

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