ProNeve hat Schnee zum „Fressen gern“
Hmm – das schmeckt! Um zu beweisen, dass der künstlich erzeugte Schnee in Südtirol Trinkwasserqualität besitzt, verspeisten die Mitglieder der Arbeitsgruppe ProNeve ein Öko-Schnee-Sorbet und bewiesen damit einmal mehr, dass sie den Schnee in Südtirol „zum Fressen gern haben“.
Schnee nicht nur zum Ski fahren und Rodeln, sondern Schnee zum Schlürfen und zwar als Sorbet! Um die Trinkwasserqualität des Südtiroler Kunstschnees gebührend zu feiern, hat der Haubenkoch Martin Mairhofer des Restaurant Herman’s in Bruneck ein Öko-Schnee-Sorbet kreiert, mit dem die Arbeitsgruppe ProNeve auf die Tatsache anstoßen konnte, dass der künstlich produzierte Schnee Südtirols den Normen entspricht, also Trinkwasserqualität behält. Zu diesem Ergebnis kam nämlich eine Schneeanalyse, die die Landesagentur für Umwelt mit einer Schneeprobe aus Obereggen durchgeführt hatte.
ProNeve ist eine Arbeitsgruppe des Clusters sports & winterTECH des TIS innovation park, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Image von künstlich produziertem Schnee zu verbessern. Die Untersuchungsergebnisse der Landesagentur für Umwelt fielen so positiv aus, dass sich ProNeve ein Sorbet zubereiten ließ. ProNeve-Obmann Erwin Stricker unterstrich: „Der künstlich erzeugte Schnee besteht zu hundert Prozent aus Trinkwasser!“ Das Öko-Schnee-Sorbet mit Zitronengeschmack wird fester Bestandteil des Menüs im Herman’s.
Das wichtigste Anliegen von ProNeve ist, neben der Image-Verbesserung von künstlich produziertem Schnee, das Schaffen von einheitlichen Südtiroler Qualitätskriterien für Schneeproduktion und Pistenpräparierung. ProNeve versucht außerdem darzulegen, dass der richtige Umgang mit künstlich produziertenm Schnee sogar positive Effekte auf die Umwelt haben kann. Hinzu kommt, dass eine mit Kunstschnee solide präparierte Pistengrundlage die Sicherheit auf der Piste erhöht.
Das Rezept

